Like me! Jeder Klick zählt, Buchcover

Worum es in diesem Buch geht:

Karo hofft, eine Freundin zu gewinnen, als sich Jana – die Neue – auf den freien Platz neben ihr setzt. Doch Jana ist ständig mit ihrem Handy beschäftigt und der Weg zu einer Freundschaft führt über das Social Network ON. Erst als Karo selbst einen Account anlegt, bekommt sie die Gelegenheit mehr von ihrer Sitznachbarin zu erfahren – über ihre Familie, das Haus, in dem sie wohnt, …
Und erst dann wird sie von Jana überhaupt wahrgenommen.

Als ON schließlich zu einem Wettbewerb aufruft, um als Moderator für die neue ON-Show gecastet zu werden, wird Jana richtig aufgeregt und aktiv. Sie sieht sich bereits als On-Star und ist bereit, alles zu tun, um die nötigen Punkte zu erreichen. Sie schließt mit Karo und Eddie, dem Klassenclown, einen Pakt, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Karo und Eddie lassen sich immer weiter hineinziehen, bis schließlich ON und der Wettbewerb ihr Leben und ihr Tun bestimmen. Solange, bis die beiden mächtig in Schwierigkeiten kommen.

Was mir gefallen hat:

Das Buch greift ein aktuelles Thema unserer Gesellschaft auf. Es zeigt dabei die Gefahren auf, ohne ständig zu mahnen „du sollst nicht! du darfst nicht…“
Stattdessen erzählt es eine realistische Geschichte, die genauso passieren könnte.

Karo ist ein ganz normales Mädchen – nicht besser als andere, aber auch nicht schlechter, das eigentlich auf der Suche nach Freundschaft ist und dabei in einen Strudel gerät, in dem sich alles nur mehr um die Jagd nach Online-Anerkennung dreht

Überstrenge Eltern, junge coole Lehrer, die das Social Web auch nutzen und der Blickwinkel der Erzählung machen die Story authentisch und nachvollziehbar.

Ich hätte mir allerdings mehr Einblicke in Karos Gedanken gewünscht und gerne mehr über die Hintergründe erfahren. Die Zerrissenheit zwischen dem Wunsch nach Erfolg auf ON und ihren Gewissensbissen bleibt nur angedeutet. Ab diesem Punkt ist die eigene Fantasie gefordert.

Liebe Eltern, liebe PädagogInnen:

Die Geschichte greift eine omnipräsente Thematik auf und ist deswegen interessant, weil sie eine Schwachstelle des Social Webs aufzeichnet –technische Kompetenz reicht aus, um zu publizieren. Soziale Kompetenz und das Bewusstsein über die Auswirkungen werden vernachlässigt.

Plattformen ermutigen User, ihr privates Leben öffentlich zu machen. Die Jugendlichen in der Geschichte gehen zu weit und zerren auch Unbeteiligte in die Öffentlichkeit. Sie stellen den Fun-Factor über die Vernunft.

„Like Me“ möchte Jugendliche dafür sensibilisieren, was sie im Social Web preisgeben. Es ist wesentlich, die Privatsphäre von anderen zu berücksichtigen, nicht nur, weil jemand selbst nichts von sich preisgeben möchte, sondern weil es Konsequenzen hat.

Weiterführendes Material für den Unterricht können Sie kostenlos auf der Verlagsseite downloaden.

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